Zwei Männer, zwei Frauen, zwei Paare, deren Beziehungen durch zufällige Begegnungen vollkommen durcheinander geraten. Der Schriftsteller Dan verliebt sich auf den ersten Blick in die Stripperin Alice. Doch kurz darauf fängt er eine Affäre mit der geschiedenen Fotografin Anna an, die wiederum den selbstbewussten Arzt Larry heiratet. Nun beginnt zwischen Dan und Larry ein verzweifelter Kampf um beide Frauen. Doch dabei geht es weniger darum, die große Liebe zu gewinnen, als um den Triumph des einen über den anderen - ohne Kompromisse und ohne Rücksicht auf verletzte Gefühle und gebrochene Herzen.
Nach dem preisgekrönten Theaterstück von Patrick Marber liefert Altmeister Mike Nichols (Die Reifeprüfung, Wer hat Angst vor Virginia Woolf?) eine ebenso tiefgründige wie bissige und präzise Analyse von Romantik in unseren modernen Zeiten. Geistreich, mit bitterem Witz und kompromisslos ehrlich! Mit Top-Besetzung: Oscar®-Preisträgerin Julia Roberts (Erin Brockovich), Oscar®-Kandidat Jude Law (Unterwegs nach Cold Mountain), Natalie Portman (Star Wars: Episode I-III) und Clive Owen (King Arthur) brillieren mit messerscharfen Dialogen in einem ebenso sinnlichen wie harten Krieg der Geschlechter: Eine gnadenlose Abrechnung mit Sex, Lügen, Leidenschaft, Eifersucht und Liebe: HAUTNAH!
„HAUTNAH handelt davon, dass wir uns in der Liebe an den Anfang und an das Ende genau erinnern und dazu neigen, die Zeit dazwischen zu vergessen.Das wirft interessante Fragen auf, wie zum Beispiel die, wie wir die Dinge wirklich erinnern und wie wir das Leben wirklich sehen.“ (Regisseur Mike Nichols)
Patrick Marbers Drama-Komödie Closer feierte 1997 in London Premiere, bekam begeisterte Kritiken, den Laurence Olivier/BBC Award für das „Beste Neue Stück“ und den London Critics’ Circle Award. Die darauf folgende Broadway-Produktion wurde für einen Tony Award für das „Beste Stück“ nominiert und gewann den New York Critics Award für das „Beste Ausländische Stück“. Seitdem wurde es in mehr als einhundert Städten auf der ganzen Welt aufgeführt und in dreißig verschiedene Sprachen übersetzt.
Der Dramatiker beschreibt Closer als „eine Liebesgeschichte“. Es geht natürlich auch noch um andere Dinge – sexuelle Eifersucht, den männlichen Blick, die Lügen, die wir einander erzählen und denen, die uns am vertrautesten sind, die Art und Weise, wie sich Menschen selbst finden, indem sie andere benutzen. Aber am Ende ist es nichts als eine nette, einfache Liebesgeschichte. Und wie bei den meisten Liebesgeschichten laufen die Dinge schief …
Der Titel "Closer", so Drehbuch-Autor Patrick Marber, legt nahe, dass er für verschiedene Interpretationen offen ist. „Ich wollte etwas Mehrdeutiges, das einem ein Gefühl für die Stimmung gibt, ohne dabei eine Bedeutung auszuschließen, die die Story möglicherweise haben könnte.“ Sieben Jahre zuvor, als Produzent John Calley (damals Vorstandsvorsitzender von Sony Pictures Entertainment) erstmals Marbers Stück las, war er „verrückt danach“, sagt er. „Es ist ein bemerkenswertes Dokument unserer Zeit, geistreich, ungeheuer romantisch und sehr gefährlich – und sehr wichtig, denke ich.“
Was John Calley und Sony Pictures’ Präsidentin Amy Pascal begeisterte, war Patrick Marbers tiefgründige und bissige, präzise Analyse von Romantik in unseren modernen Zeiten. „Marber erforscht die Komplexität zeitgenössischer Beziehungen, in denen die Anfänge so bedeutsam und aufregend sind, dass der Prozess des Verliebens süchtig machen kann“, so John Calley. „Die Menschen können abhängig vom Verliebtsein werden und es schwierig finden, diese Gewohnheit abzulegen. Im Laufe des Stücks kommentiert Marber dies genau, sowohl geistreich als auch witzig. Der Humor ist immer intelligent und manchmal herzzerreißend.“