Jim Street (Colin Farrell) ist ein L.A.P.D.-Officer, der nach einer Degradierung nur noch einen Büro-Job hat. Er ergreift seine zweite Chance, als der Kommandant Hondo (Samuel L. Jackson) fünf erstklassige Polizisten für ein neues Team sucht: Jim erhält die Uniform der S.W.A.T. (Special Weapons and Tactics) Elite-Einheit! Nach wochenlangem, radikalem körperlichen Training erhalten die Rekruten umgehend ihre erste, höchst brisante Aufgabe: Ein berüchtigter Drogenbaron (Olivier Martinez, "Untreu"), bietet dem, der ihn aus dem Polizeigewahrsam befreien kann, eine Belohnung von 100 Millionen Dollar. Während das S.W.A.T.-Team den Transport des Drogenbarons aus der Stadt hinaus begleitet, um ihn in die Hände der Regierung zu übergeben, heftet sich eine Bande von äußerst gefährlichen und extrem bewaffneten "Kopfgeldjägern" an ihre Fersen.
Ein adrenalintreibendes Actionfeuerwerk von Regisseur Clark Johnson! Neben Samuel L. Jackson (xXx - Triple X) und Colin Farrell (Daredevil) u. a. Michelle Rodriguez (Girlfight), Rapstar LL Cool J und Brian Van Holt (Black Hawk Down). Der explosive Thriller basiert auf der 70er-Jahre-TV-Serie S.W.A.T. - Die knallharten Fünf.
„Eine Topbesetzung: Samuel L. Jackson (...), Colin Farrell (...) und Michelle Rodriguez (...) sind so cool, dass sie Eiswürfel schwitzen.“ CINEMA
„Coole Cops und heiße Action: (...)“ „Explosiver Thriller, erstklassig besetzt“ TV MOVIE
DAS ECHTE S.W.A.T.-TEAM IN L.A.
Nachdem es in den 60er Jahren in den USA landesweit, vorwiegend aber in L.A. als Folge der Watts-Unruhen, vermehrt zu Scharfschützen-Attentaten sowohl auf Polizisten als auch auf Zivilisten kam, stellte man fest, dass keine der existierenden Polizeieinheiten für derartig drastische Einsätze ausgebildet war. Das Resultat war, dass sich innerhalb der Polizei freiwillige Eingreiftruppen bildeten, deren Mitglieder zumeist vor ihrer Polizeilaufbahn schon militärische Erfahrungen gesammelt hatten und sich danach auf Geiselnahmen, Amokläufe und andere Extremsituationen spezialisiert hatten.
S.W.A.T., so die Kurzform für „Special Weapons And Tactics“, wurde 1972, knapp vier Jahre nach ihrer Gründung, zur offiziellen Abteilung des Los Angeles Police Department erklärt. So ließ sich die aufwändige Spezialausbildung der Truppe besser koordinieren und organisieren. Erstmals arbeitete eine für Sondereinsätze ausgebildete Abteilung direkt mit den anderen Abteilungen der Polizei von Los Angeles in enger Absprache zusammen. Das S.W.A.T.-Modell wurde schon bald zu einem Vorbild für Ordnungskräfte in aller Welt.
Heute umfasst die S.W.A.T.-Abteilung der Polizei von Los Angeles rund 60 hoch qualifizierte Polizeibeamte, sechs Sergeants und einen Lieutenant, die allesamt als Koryphäen im Bereich der Anschlagsbekämpfung bezeichnet werden dürfen. Das Einsatzgebiet dieser Einheit umfasst alle 18 Stadteile von Los Angeles und somit eine Größe von fast 800 Quadratkilometern.
Trotz seiner großen Erfolgsbilanz blieb S.W.A.T. viele Jahre lang chronisch unterfinanziert. Erst als 1984 die Olympischen Spiele in Los Angeles stattfanden und das weltgrößte Sportfest als potenzielles Ziel von Terroranschlägen betrachtet wurde, erhielt das S.W.A.T.-Team ein deutlich höheres Budget, eine noch fundiertere und komplexere Ausbildung und eine erheblich bessere Ausrüstung. Während der Olympiade in Los Angeles kam es zu keinem nennenswerten Zwischenfall, doch das Trainingsprogramm und auch die monetäre Zuwendung blieb den Anti-Terrorspezialisten seitdem erhalten.
Nach dem unbestreitbaren Erfolg des S.W.A.T.-Teams von Los Angeles zogen andere U.S.-Städte nach und gründeten vergleichbare Einheiten. Obwohl nicht alle von ihnen unter dem Logo „S.W.A.T.“ firmieren und einige von ihnen nicht der lokalen Polizeibehörde, sondern anderen, mitunter bundesstaatlichen Behörden unterstehen, ist ihre Ausbildung und Vorgehensweise weitgehend identisch mit dem „großen Bruder“ in L.A..
Als Mitglieder einer Elite-Einheit wird an alle S.W.A.T.-Cops ein extrem hoher physischer und auch charakterlicher Anspruch gestellt. Bewerber müssen mindestens vier Jahre lang im Polizeidienst und danach noch mindestens ein Jahr in der übergeordneten Metropolitan Division der Stadt gearbeitet haben. Kommt ein Bewerber in die Vorauswahl, erwartet ihn ein kräftezehrender zweiwöchiger Eignungstest. Alle, die den Test bestehen, landen auf einer Liste, aus der dann wiederum die qualifiziertesten Bewerber herausgesucht werden. Jedes Jahr bewerben sich rund 50 Männer und Frauen für den Dienst bei S.W.A.T. – nur acht bis zehn von ihnen werden genommen.
Nachdem sie akzeptiert worden sind, beginnen die S.W.A.T.-Neulinge ein intensives siebenwöchiges Trainingsprogramm. Jeder von ihnen lernt alle essenziellen Grundlagen, doch schon früh werden die S.W.A.T.-Beamten auch als Spezialisten ausgebildet – zum Beispiel als Scharfschützen oder Verhandlungsführer bei Geiselnahmen. Derzeit sind 18 Mitglieder des S.W.A.T.-Teams von Los Angeles als „Negotiator“ ausgebildet. Nach ihrem Training müssen die frisch gebackenen Elite-Cops warten, bis eine Stelle innerhalb der S.W.A.T. für sie frei wird. Bis dahin werden sie jedoch bereits als Unterstützung bei Notsituationen eingesetzt. Obwohl manche der Spezialcops eine regelrechte S.W.A.T.-Karriere anstreben (der längste Dienst, der je innerhalb dieser Einheit absolviert wurde, beträgt 27 Jahre), scheiden die meisten Beamten nach acht bis zehn Jahren aus der Eingreiftruppe aus und übernehmen führende Positionen in anderen Abteilungen des Los Angeles Police Departement.
Bei jedem Einsatz befinden sich mindestens 14 S.W.A.T.-Cops, ein „Tactical Sergeant“ und ein Verhandlungsführer im Team. Zusätzlich zu ihrer taktischen Aufgabe muss die S.W.A.T.-Einheit auch die Verhandlungen mit Geiselnehmern und mit Verdächtigen, die sich in ihren Häusern verschanzen, führen. Denn obgleich die S.W.A.T.-Scharfschützen einen fast schon legendären Ruf genießen, kommen sie stets nur als allerletzter Ausweg zum Einsatz. Der oberste Grundsatz bei allen S.W.A.T.-Einsätzen lautet: Leben retten! Durchschnittlich 80 verbarrikadierte Verdächtige, diverse Geiselnahmen und rund 50 Verhaftungen extrem gewaltbereiter Verbrecher muss das S.W.A.T.-Team jedes Jahr bewältigen. Das ergibt für die letzten drei Jahrzehnte 3.000 hochgefährliche Einsätze. Bei keinem wurde je auch nur eine einzige Geisel getötet!