Im Jahre 2065: eine verwüstete Erde, auf der nur wenige Lebensformen existieren können. Eine Invasion von Außerirdischen droht auch den letzten Rest der Menschheit und jegliches weitere Leben auszulöschen. Es gibt nur eine Hoffnung, das Schicksal aller zu retten und die Eroberer zu eliminieren: die Wissenschaftlerin Aki Ross. Mit Hilfe ihres Mentors Dr. Sid und der Kampftruppe "Deep Eyes" sucht sie nach den letzten Überresten der Schlüsselkomponenten, die die Erde retten könnten. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt - und gegen den militanten General Hein, der die einzig mögliche Chance darin sieht, eine riesige Space-Kanone auf die Feinde abzufeuern.
FINAL FANTASY basiert auf dem von Hironobu Sakaguchi entwickelten interaktiven Videospiel aus Japan. Die 1987 veröffentlichte Serie ist bisher in 12 Versionen erschienen und ging weltweit bereits zig Millionen Mal über den Ladentisch.
Es war schon immer Sakaguchis Traum, das Modernste, was die Computergrafik mit ihren technisch ausgefeilten, hyperrealen Figuren derzeit zu bieten hat, auch ins Kino zu bringen. „Ich wollte schon immer eine neue Form der
Unterhaltung ins Leben rufen, die die technischen Meisterleistungen eines interaktiven Spiels mit den sensationellen visuellen Effekten, die man aus dem Kino kennt, vereint. FINAL FANTASY kommt diesem Traum einen Schritt näher.“
Um das Drehbuch von FINAL FANTASY zu entwickeln, arbeitete Sakaguchi eng mit den Drehbuchautoren Al Reinert und Jeff Vintar zusammen, um amerikanische Feinfühligkeit mit japanischer Erzählkunst in Einklang zu bringen. Reinert: „Wir mussten zwei verschiedene Philosophien miteinander verschmelzen. Sakaguchi stand an einer Tafel und zeichnete Bilder; er ist ein sehr visuell orientierter Typ. Ein Drehbuch wie dieses hatte ich noch nie zuvor entwickelt.“
Für die Dialogaufnahmen holten sich die Filmemacher ein ganzes Aufgebot an berühmten Sprechern in ein Studio in Los Angeles. Von dort aus gelangten die Aufnahmen in das auf Hawaii befindliche Diamond Head Studio von Square Pictures, wo der sogenannte „motion capture process“ stattfand, d.h. die technische Umsetzung der einzelnen Bewegungen der Figuren. Zu diesem Zweck simulierte ein Mitarbeiter in einem hautengen schwarzen Kostüm mit 37 Reflektoren echte menschliche Bewegungen, die von 16 mit Computerbildschirmen vernetzten Spezialkameras aufgenommen wurden. Diese Aufnahmen wurden dann zum Square Studio in Honolulu geschickt, wo Programmierer die 3-D-Figuren entwickelten, die später für die Gestaltung und Animation der CGI-„Schauspieler“ eingesetzt wurden. Es wurden für die Ausarbeitung der Figuren weder Referenzmodelle benutzt, noch echte Menschen digitalisiert. Alle Charaktere entstanden ausschließlich am Computer. Nach vier Jahren langer Forschung, Entwicklung und Produktion kam FINAL FANTASY schließlich am 11. Juli 2001 in die U.S.-Kinos.