Martin Campbell ("James Bond 007: Goldeneye", "Die Maske des Zorro") gelang ein sensationell packendes, adrenalintreibendes Action-Abenteuer um eine waghalsige Kletterexpedition am K2. In spektakulären Bildern erzählt er die dramatische Geschichte eines ungleichen Geschwisterpaars (Chris O'Donnell, Robin Tunney), dem seine Leidenschaft für Extremtouren zum Verhängnis wird. In der unerbittlich kalten, lebensgefährlichen Welt des Himalaya, zwischen Himmel und Hölle, wird eine Hilfsaktion zu einem nervenaufreibenden Kampf gegen die Natur, die Zeit - und einen unbesiegbaren Gegner: den K2.
An der Seite von Chris O'Donnell ("Batman & Robin") und Robin Tunney ("End of Days - Nacht ohne Morgen") spielen Pill Paxton ("U-571", "Twister"), Izabella Scorupco ("James Bond 007: Goldeneye") u. v. a. m.
„Einer der spannendsten und überzeugendsten Bergsteigerfilme der letzten Jahre – VERTICAL LIMIT liefert atemberaubenden, schwindelerregenden Nervenkitzel.” JONATHAN FOREMAN, NEW YORK POST
Die Dreharbeiten zu VERTICAL LIMIT mit Chris O’Donnell, Robin Tunney, Bill Paxton, Scott Glenn und Izabella Scorupco begannen in der grandiosen Bergwelt von Mount Cook und Queenstown in Neuseeland. Regisseur Martin Campbell: „Wir drehten am Mount Cook in den südlichen Gebirgen von Neuseeland, weil das Gebiet dem Himalaya sehr ähnlich ist und zu den ganz wenigen Orten der Welt gehört, wo man einen Berggipfel nach dem anderen sieht, ähnlich wie in der Gegend um den K2 – für unsere Zwecke also der ideale Drehort.“
Am Mount Cook fanden sich außerdem reichlich Motive, die dem Zuschauer die Illusion vermitteln, dass die Szenen tatsächlich in einer Höhe von 8000 Metern entstand. Der visuelle Stil des Films war zunächst ein körnig wirkender, mit Weitwinkelobjektiv und Handkamera aufgenommener Realismus, der zunehmend glatter wird, sobald der erste Kameramann David Tattersall in den hochgelegenen Drehorten Kräne und Dollys einsetzen konnte.
Tattersall: „Die meisten Einstellungen wurden mit einer 27mm oder noch weiteren Linse gedreht, und wir entschieden uns für scharfe, klare, ungefilterte Bilder ohne Soft- oder Niedrigkontrastfilter, mit anderen Worten einen kontrastreichen, unbeschönigten, unsentimentalen Look.“
Da es nicht möglich war, jede Sequenz des Films auf dem Berg zu drehen und in der Gegend kein Studio existierte, sah sich Szenenbildner Jon Bunker genötigt, ein behelfsmäßiges, klimatisiertes Studio bei Queenstown bauen zu lassen. Beeindruckende Bergszenen, die zu den extremen Bedingungen der Außendrehorte passten, wurden nachgestellt, indem vorgeformter Schaumstoff über Stahlrahmen und ausgehöhlte Styroporblöcke gezogen wurde. Dann wurden die so entstandenen Szenenbilder mit Wachs behandelt, was einer gefrorenen Oberfläche ähnelte, und mit speziell entwickeltem Eis-Schneeschaum eingesprüht. Es gab zwei Bühnenbereiche, der eine etwa 18 Meter und der andere etwa 20 Meter hoch. Zahlreiche Aufnahmen wurden von Plattformen hoch über diesen Bühnen aufgenommen, indem der Kamerakran über Felsvorsprüngen abgesenkt wurde oder sich um das Set bewegte, um die Reichweite der Kameras auf den realen Bergen weiter auszudehnen. Außerdem wurden Computer eingesetzt, um die spektakulären Landschaften noch besser in Szene zu setzen und verschiedene Elemente in einer bestimmten Folge zusammenzufügen.
Ein besonders gelungenes Beispiel ist die Sequenz, in der Steve Le Marquand und Izabella Scorupco eine Eispiste herunterrutschen: Diese Szene erforderte nahtlose Übergänge zwischen gefilmten Special Effects-Explosionen, einer computergenerierten Lawine, Aufnahmen von einer echten, real gefilmten Lawine sowie Berglandschaften, Einstellungen mit Schauspielern und Stuntdoubles (alle an Sicherheitsdrahtseilen, die später herausgeschnitten werden mussten), computergeneriertem Schnee und Wind sowie der Druckwelle, die sich vor Lawinen und Explosionen aufbaut und schließlich das Austauschen der Gesichter der Doubles gegen die der Schauspieler.
„Die Action-Szenen in VERTICAL LIMIT geben dem Begriff ‚Hochspannung‘ eine ganz neue Bedeutung“. (Andy Seiler, USA Today)