Unterwegs in den wilden 70ern: Rockin`on the Road mit der Newcomer-Band "Stillwater"! Für den 15jährigen William wird ein Traum wahr. Im Auftrag des legendären "Rolling Stone"-Magazins sitzt er mit im Band-Bus, neben seinen Idolen und erlebt hautnah den Mythos Rock`n Roll. Aus einem kurzen Artikel wächst "on tour" eine Titel-Story, die nicht nur sein Leben, sondern auch das des hinreißenden Groupies Penny Lane, des Lead-Gitarristen Russell Hammond und das der ganzen Band verändern wird. Ein grandioser Trip in der Zeitmaschine. Sex vor AIDS, Musik vor MTV und die 70er vor Disco und Spiegelkugeln!
Regisseur Cameron Crowe ("Jerry Maguire - Spiel des Lebens") inszenierte ein mitreißendes Meisterwerk über die gute alte Rockmusik - eine autobiographische Zeitreise, Fun pur und ohne Sentimentalitäten! U. a. mit Golden Globe-Gewinnerin Kate Hudson (Oscar®-Nominierung 2001, Beste Nebendarstellerin), Billy Crudup ("Waking the Dead", "Sleepers"), Oscar®-Preisträgerin Frances McDormand ("Fargo", "Blood Simple"), Philip Seymour Hoffman ("Der talentierte Mr. Ripley", "Magnolia"), Jason Lee ("Heartbreakers", "Dogma"), Newcomer Patrick Fugit ("Legion of Fire: Killer Ants!") sowie Oscar®-Preisträgerin Anna Paquin ("Buffalo Soldiers", "Forrester - Gefunden!").
Er ist gerade 15 Jahre alt und darf backstage bei einem Rockkonzert dabei sein, hat Zugang zum Allerheiligsten seiner Lieblingsband. Einerseits trifft diese Erfahrung auf William Miller zu, von dessen ‚Reifeprüfung‘ Cameron Crowes erster Film seit seinem Oscar®-nominierten Kinoerfolg ‚Jerry Maguire – Spiel des Lebens‘ handelt, andererseits könnte sie direkt aus Crowes eigenem Tagebuch stammen. Genau wie seine Hauptfigur begann Crowe seine Karriere als Musikjournalist im Alter von 15 Jahren. 1973, als er knapp 16 war, schrieb er bereits für das legendäre Musikmagazin Rolling Stone.
ALMOST FAMOUS wird fast ausschließlich aus der Sicht von William Miller erzählt. Im ganzen Land hatte man nach einem jungen Schauspieler Ausschau gehalten, der nicht nur die Fähigkeiten aufwies, nach denen die Filmemacher suchten, sondern gleichzeitig auf seinen jungen Schultern einen großen Teil der Story tragen konnte. Das Audition-Tape bescherte schließlich dem bis dato unbekannten Patrick Fugit die begehrte Rolle. Natürlich war Fugit 1973 noch nicht einmal geboren, und hatte keine persönliche Beziehung zu dieser Musikepoche, weshalb ihm Crowe eine Reihe musikalischer „Hausaufgaben“ erteilte, darunter Alben von Led Zeppelin, The Who, Neil Young, David Bowie und Peter Frampton. „Ursprünglich hörte ich mir die Platten an, um mich besser in meine Rolle hineinversetzen zu können“, erinnert sich Fugit, „aber jetzt finde ich sie richtig gut.“
Die Band, mit der William unterwegs ist, heißt Stillwater, und ihr charismatischer Leadgitarrist Russell Hammond wird von Billy Crudup gespielt. Jason Lee ist der Leadsänger Jeff Bebe. Die restliche Band besteht aus den wirklichen Musikern Mark Kozelek und John Fedevich. Sie nahmen Unterricht in der „Rock ‘n‘ Roll-Schule“ von „Direktor“ Peter Frampton, der Rock-Legende aus den Seventies, dessen ‚Frampton Comes Alive!‘ heute noch zu den bestverkauften Alben aller Zeiten zählt. Die Linernotes stammen übrigens rein zufällig von einem jungen Journalisten namens Cameron Crowe. Das Quartett arbeitete die Dynamik der Band sorgfältig heraus und ganz besonders den Konflikt zwischen Hammond und Bebe vor dem Hintergrund der wachsenden Popularität der Band.
Hammonds zweiter persönlicher Konflikt liegt in seiner Beziehung zu der unwiderstehlichen jungen Penny Lane, der Anführerin der hingebungsvollen ‚Band Aids‘ der Gruppe – obwohl er zu Hause eine feste Freundin hat. Kate Hudson hatte ursprünglich für eine andere Rolle im Film vorgesprochen, aber der Regisseur erkannte sofort, dass sie über genau das richtige Charisma und die Lebensfreude verfügte, um Penny sympathisch und gleichzeitig sehr überzeugend darzustellen. „Kate war eine Offenbarung“, fügt Crowe hinzu. „Sie besitzt eine großartige Kombination aus Sexappeal, Charme, großem Selbstvertrauen und noch größerer Verletzlichkeit, genau wie damals Penny Lane. Und genau wie bei Penny erfüllt ein Leuchten den Raum, sobald Kate hereinkommt.“
Zwei weitere Personen spielen eine wichtige Rolle in Williams Leben: Der unerschütterliche und kompromisslose Rockjournalist Lester Bangs, gespielt von Philip Seymour Hoffman, dem William vertraut und dem er sein Herz ausschüttet, genau wie einst der junge Crowe. Und Williams Mutter Elaine, gespielt von Oscar®-Preisträgerin Frances McDormand, deren ernsthafte Bedenken bezüglich der Tournee und des gefährlichen Einflusses von Sex, Drogen und Rock ‘n‘ Roll sowohl zu komischen als auch schmerzlichen Momenten führt.
Aber die wahre Inspiration dieses Films ist die Musik. In Zusammenarbeit mit Komponistin Nancy Wilson (Heart) und dem musikalischen Leiter Danny Bramson integrierte Crowe sowohl eigens für den Film geschriebene Musik wie Originalsongs, um die Ära sowie die Emotionen von ALMOST FAMOUS lebendig werden zu lassen. „Die Songs sind für mich eine Erinnerung an jene Zeit“, erklärt Crowe. „Diesen Film zu drehen war meine Art, mich bei den Menschen zu bedanken, die zu mir sprachen, mich erreichten und damit mein Leben veränderten: Meine Mutter, meine Lieblingsbands, meine Schwester, Lester Bangs und die Mädchen, die mir auf meinem Weg ein wenig über die Liebe beibrachten. Diese Zeiten, Orte und Menschen werde ich nie vergessen.“