Alles, was Ricky Bobby jemals wollte, war schnell zu sein - richtig schnell. Schon sein ganzes Leben lang träumte er davon, eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der einst die Familie verließ, um seine Rennfahrer-Karriere zu verfolgen. Und Ricky steigt zum Star der NASCAR-Szene auf. "Wenn du nicht der Erste bist, bist du der Letzte", lautet sein Motto. Auf dem Gipfel seiner Karriere hat er alles, was er sich nur wünschen kann: eine schöne Frau, ein großes Haus am See, zwei aufgeweckte Söhne, hochdotierte Sponsoren-Verträge und eine Siegesserie, die von Daytona bis Darlington reicht. Doch dann muss der Nationalheld lernen, dass man im Rennsport genau wie im wahren Leben vor allem auf die Kurven achten muss: Nach einem schweren Unfall ist für Ricky nichts mehr wie zuvor und er muss wieder ganz von vorne anfangen. Nachdem sein bester Freund Cal sowohl seine Frau als auch seine Karriere "übernommen" hat, ist Ricky wild entschlossen, ein Comeback zu wagen. Und sein alter Vater hat genügend Tricks auf Lager, die Ricky dabei helfen, endlich wieder auf den Superspeedway zurückzukehren...
Eine abgedrehte Action-Komödie mit U.S.-Comedy-Superstar Will Ferrell (Verliebt in eine Hexe)! An seiner Seite agieren unter der Regie von Adam McKay (Der Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy) in bester Cannonball Fieber-Tradition John C. Reilly (Dark Water - Dunkle Wasser), Sacha Baron Cohen (Ali G In Da House), Gary Cole (Voll auf die Nüsse) und Michael Clarke Duncan (The Green Mile).
Die Idee zu RICKY BOBBY - KÖNIG DER RENNFAHRER hatten die Ko-Autoren Will Ferrell & Adam McKay, die gemeinsam an Stoffen arbeiten, seitdem sie sich vor etwas mehr als einem Jahrzehnt am Set der legendären Serie „Saturday Night Live“ kennen lernten, wo Ferrell ein aufstrebender Komödiant und McKay ein Gagschreiber der Show war. Ihre enge Zusammenarbeit setzte sich auch fort, nachdem sie „SNL“ den Rücken gekehrt hatten. Zuletzt sorgten sie für Schlagzeilen und gefüllte Kinokassen mit ihrer Satire über einen Nachrichtensprecher der 70er Jahre, "Anchorman - Die Legende von Ron Burgundy" (2004), produziert von Judd Apatow, der auch bei RICKY BOBBY - KÖNIG DER RENNFAHRER in derselben Funktion in Erscheinung tritt. Eine Komödie über NASCAR-Rennen spukte den beiden bereits seit Jahren im Kopf herum.
„Will und ich redeten viel über NASCAR, als er für "Buddy, der Weihnachtself" (2003) vor der Kamera stand“, erinnert sich McKay. „Wir waren in New York und er hatte sich eine Pause verordnet, bevor wir mit Anchorman weitermachen wollten. Wir stellten fest, wie faszinierend sich die Welt der NASCAR-Rennen entwickelt hatte. Damals waren wir noch nicht einmal allzu große NASCAR-Fans, aber als wir uns dann vor Ort an den Rennstrecken umschauten, wurden wir förmlich von dem Phänomen mitgerissen.“
Es war RICKY BOBBY-Produzent Jimmy Miller, der sie damals einlud, in Fontana, Kalifornien, an einem NASCAR-Rennen teilzunehmen. Dort wurden sie erstmals mit den berauschenden Anblicken, Gerüchen und Sounds dieses Events konfrontiert.
„Als wir erstmals das Aufheulen der Motoren hörten, wussten wir sofort, dass wir hier etwas hatten, woraus sich ein Film machen ließe“, sagt McKay. „Die Zuschauermenge war gewaltig – fast wie eine Stadt, mit Campingwagen und Lagerfeuern außerhalb des Renngeländes. Man erzählte mir, dass das jährliche Talladega-Rennen (das UAW-Ford 500 auf dem Talladega Superspeedway) so riesig ist, dass der Speedway für die Dauer des Rennens zur zweitgrößten Stadt in Alabama wird.“
Ferrell ist ein langjähriger Sportfan und studierte an der University Of California für seinen Abschluss tatsächlich Sportjournalismus, bevor er sich entschied, eine Karriere als Schauspieler einzuschlagen. Obwohl ihm Stockcar-Racing natürlich bereits ein Begriff war, hatte er bis zu jenem schicksalhaften Tag in Fontana niemals selbst ein Rennen besucht. „Ich wusste ein paar Dinge über NASCAR, einfach weil es in kurzer Zeit so rasend an Beliebtheit zugelegt hatte“, so Ferrell. „Ich kannte einige der Top-Fahrer und kannte mich eigentlich ganz gut mit dem Sport aus. Aber mir war die gewaltige Intensität und Spannung nicht bewusst, bis wir begannen, uns mit der Figur des Bobby Ricky auseinanderzusetzen. Unsere Herausforderung war es, einerseits eine Komödie zu schreiben, andererseits aber auch einen Rennfahrerfilm, weil wir das Publikum ganz hautnah mit erleben lassen wollten, was auch wir erlebt hatten, als diese Autos mit Tempo 300 an uns vorbeischossen.“