Mord bei den berüchtigten Marines auf Kuba. Die Army will den Fall vertuschen. Milde Strafen sollen die angeklagten Soldaten geständig machen. Doch der junge Verteidiger Lieutenant Kaffee (Tom Cruise) lehnt den faulen Straf-Deal rundweg ab. Angetrieben von Kollegin Commander JoAnne (Demi Moore) verwandelt Kaffee den Gerichtssaal in ein Schlachtfeld. Denn der Befehl für den Mord kam von ganz, ganz oben. Dort, wo Colonel Jesseo (Jack Nickolson) Gott spielt ...
Atemberaubender Psycho-Thriller aus dem Militärgerichtssaal mit Hollywood-Superstar-Besetzung: Tom Cruise, Demi Moore und Jack Nicholson in einer Paraderolle als Oberfiesling ... Unterhaltung der Superlative!
DAS THEATERSTÜCK
Bühnenautor Aaron Sorkins Schauspiel ‚Eine Frage der Ehre‘ wurde im November 1989 am Broadway vorgestellt. Die Kritiker waren begeistert, und das Stück wurde insgesamt 449 Mal aufgeführt. Als Castle Rock Entertainment die Leinwandrechte erwarb, flog Erfolgsregisseur Rob Reiner nach New York, um sich die Aufführung selbst anzusehen. Reiner: „Ich ging ins Theater, um herauszufinden, ob ich gern die Regie übernehmen würde, und verliebte mich sofort in die Geschichte. Sie war so emotionsgeladen und stark, dass ich ganz überwältigt war.“
DAS DREHBUCH
Nachdem Reiner zugesagt hatte, begannen die Arbeiten am Drehbuch. Sorkin selbst kam als Autor dazu und arbeitete eng mit dem Regisseur zusammen, dem viel daran lag, die Gerichtsszene zwischen Lieutenant Daniel Kaffee und Colonel Nathan R. Jessep umzuschreiben. Reiner: „Meiner Meinung nach sollte Kaffee in unserem Film im Gerichtssaal weniger selbstbewusst auftreten als er dies im Theaterstück tat. Ich hielt es für beeindruckender und spannender, wenn Kaffee sich vor Gericht ganz auf seinen Instinkt verlässt und seine Intelligenz einsetzt, als er diesen großen Fall übernimmt. Und von dem er ja gar nicht weiß, ob er ihn überhaupt gewinnen kann.“
DIE BESETZUNG
Der erste Schauspieler an Bord war Tom Cruise. Cruise: „Rob rief mich an und sagte: ‚Hey, ich führe Regie bei diesem Film, was hältst du davon?‘ Ich sah mir das Stück an, rief ihn noch am selben Abend zurück und sagte: ‚Okay, lass es uns machen.‘“
Für die Rolle von Lieutenant Commander JoAnne Galloway suchte Reiner eine Schauspielerin, die Leidenschaft für ihre Arbeit vermitteln und dabei einer persönlichen Beziehung zu Kaffee gleichgültig gegenüberstehen könnte.
Demi Moore:
„Ein oder zwei Monate nachdem ich vorgesprochen hatte, rief Rob mich an uns sagte mir, dass ich den Part hätte. Für mich ging es bei dieser Rolle weniger um die übliche Darstellung dieses Typs Frau, was sehr eindimensional ausgefallen wäre. Es ging mir darum, ihre menschliche Seite zu erkunden.“
DIE PRODUKTION
Da ‚Eine Frage der Ehre‘ in der amerikanischen Hauptstadt spielt, wurde zehn Tage in und um Washington gedreht. Für die Einstellungen auf der Marinebasis in Guatanamo, Kuba, wurden geeignete Ersatzdrehorte in Kalifornien gesucht, die unter anderem im Crystal Cove State Park bei Laguna, in Fort McArthur, auf der Point Mugu Naval Air Station und im Privathaus eines Commanders der Küstenwache in San Pedro gefunden wurden. Die Innenaufnamen – darunter die Gerichtsszenen – entstanden in den Culver Studios in Culver City, Kalifornien.
EINE ABSCHLIESSENDE ANALYSE
‚Eine Frage der Ehre‘ kam im Dezember 1992 in die U.S.-Kinos und wurde von Kritikern und Publikum gleichermaßen begeistert aufgenommen. Der Film spielte weltweit 240 Millionen Dollar ein und wurde in den Kategorien Bester Film, Beste Nebenrolle (Jack Nicholson), Bester Ton und Bester Schnitt mit Oscar®-Nominierungen ausgezeichnet. „Dank der hervorragenden, beeindruckenden Leistungen von Jack Nicholson, Tom Cruise, Demi Moore und anderen ist ‚Eine Frage der Ehre‘ ein packendes Militärgerichtsdrama.“(The Washington Post)
„Ein atemberaubender Showdown im Gerichtssaal, erstklassige Leistungen von allen Beteiligten.“ – Leonard Maltin